Befunddiktat und Arztbrief-Entwurf per Spracherkennung
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel.
- Aufgabentyp
- Erfassung
- Betrieb
- Self-hosted
- Aufwand
- Klein
- Zeitrahmen
- 3 Wochen
- Quelle
- Anonymisiert
Aufgabe
Behandlungsdokumentation und Arztbriefe werden häufig manuell getippt – oft 'nach der Sprechstunde'. Doku gilt als Hauptbelastung und Ausstiegsgrund; jede Minute pro Befund summiert sich über den Tag.
Lösungsweg
Medizinische Spracherkennung (z. B. Speak2Med) wandelt das Diktat in strukturierten Text im PVS; ein LLM erzeugt daraus einen Arztbrief-Entwurf in der gewohnten Form. Der Arzt prüft, korrigiert und unterzeichnet – nichts geht ohne Freigabe hinaus.
Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- Befunde und Briefe manuell getippt, oft nach der Sprechstunde
- Doku als Hauptbelastung
- Nacharbeit summiert sich über den Tag
Nachher
- Diktat wird strukturierter Text im PVS
- Arztbrief-Entwurf entsteht im Behandlungsfluss
- Arzt prüft, korrigiert, unterzeichnet
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- pro Befund gespart (Erfahrungswert)
- 3–7 Min
- Arztbrief statt Schreiben von null
- Entwurf
- Brief ohne ärztliche Unterschrift
- 0
Werkzeug-Stack
Die KI stellt keine Diagnose – sie verschriftlicht das Diktat und entwirft den Brief in der gewohnten Form. Der Arzt prüft, korrigiert und unterzeichnet. Aber die Dokumentation entsteht im Behandlungsfluss statt abends, und der Tag endet ohne Schreibstau.
Was funktioniert
- Diktat statt Tippen, strukturierter Text direkt im PVS
- Arztbrief-Entwurf in der gewohnten Form statt Schreiben von null
- Weniger Nacharbeit nach der Sprechstunde
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Keine Diagnose oder Befundbewertung durch die KI
- Kein Befund/Brief verlässt die Praxis ohne ärztliche Prüfung und Unterschrift
- Gesundheitsdaten (Art. 9) self-hosted und EU-konform