Wöchentlicher Markt- und Wettbewerbsbericht für eine B2B-Software
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel.
- Aufgabentyp
- Monitoring
- Betrieb
- Self-hosted
- Aufwand
- Klein
- Zeitrahmen
- 1 Woche
- Quelle
- Anonymisiert
Aufgabe
Geschäftsführung wollte einen wöchentlichen Überblick über Wettbewerber-Releases, Branchen-News und regulatorische Änderungen. Marketing recherchierte montags vier Stunden, war Mittwoch wieder veraltet.
Lösungsweg
Recherche-Agent läuft Sonntag 06:00, sucht nach 12 vordefinierten Themen-Pools, verdichtet die Treffer per LLM zu einem zweiseitigen Bericht mit Quellenliste. Der landet montags 07:00 als PDF im Postfach von GF und Marketing.
Kontrollpunkt Die Kontrolle ist systemisch im Ablauf verankert.
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- Marketing recherchiert vier Stunden jeden Montag
- Mittwochs ist der Stand schon veraltet
- Themen außerhalb des Radars werden übersehen
Nachher
- Zweiseitiger Bericht montags 07:00 im Postfach
- 12 Themen-Pools verlässlich abgedeckt
- ≈ 0,80 € Aufwand pro Wochenbericht
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- Marketing-Zeit zurück pro Woche
- 4 h
- pro Bericht (Tavily + LLM)
- ≈ 0,80 €
- Themen abgedeckt – keiner mehr 'übersehen'
- 12
Werkzeug-Stack
Der Bericht ist nicht perfekt – er ist regelmäßig. Vier Quellen pro Thema, drei Sätze Verdichtung, Link zur Originalquelle. Marketing ergänzt ggf. eigene Beobachtungen, GF entscheidet ob’s relevant ist.
Was funktioniert
- Themen-Pool ist eine Markdown-Datei, GF kann sie selbst pflegen
- Jeder Eintrag hat Quellen-Links – keine Behauptung ohne Beleg
- Wenn ein Thema in einer Woche null Treffer hat, taucht es nicht auf – keine Fülltexte
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Bot verfasst keine Reaktionen oder Strategie-Vorschläge – das bleibt Geschäftsführung
- Kein automatisches Posting auf LinkedIn – der Bericht ist intern, gefilterte Erkenntnisse gehen manuell raus
- Kein Dashboard mit Trend-Kurven – wer Trends will, braucht 6 Monate Daten und eigenen Process