Angebot aus Sprachnotiz für einen Elektrobetrieb
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel.
- Aufgabentyp
- Erfassung
- Betrieb
- Self-hosted
- Aufwand
- Mittel
- Zeitrahmen
- 4 Wochen
- Quelle
- Anonymisiert
Aufgabe
Die Angebotserstellung ist im Elektrohandwerk die zeitraubendste Büroaufgabe – 1 bis 2 Stunden pro Angebot, oft abends nach der Baustelle. Bei vollen Auftragsbüchern und Fachkräftemangel bremst das den Auftragsdurchsatz unmittelbar.
Lösungsweg
n8n nimmt die diktierte Sprachnachricht entgegen, Voxtral transkribiert, ein LLM strukturiert die Aufmaßdaten in Angebotspositionen mit Mengen und Leistungstexten. Über eine Schnittstelle zur Kalkulationssoftware kommen die Preise; der Meister prüft den Entwurf und gibt ihn frei.
Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.
Wie es technisch abläuft
Jeder Schritt bleibt einzeln prüfbar; Komponenten werden nur dort genannt, wo sie festgelegt sind.
- 01 Sprachnotiz n8n
- 02 Transkription Voxtral (Mistral STT)
- 03 Positionen strukturieren LLM via OpenRouter
- 04 Preise abgleichen Kalkulations-Schnittstelle
- 05 Meister prüft und gibt frei
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- 1–2 Stunden pro Angebot, oft abends
- Aufmaß-Notizen abtippen und strukturieren
- Volle Auftragsbücher bremsen den Durchsatz
Nachher
- Meister diktiert nach dem Aufmaß eine Sprachnachricht
- LLM strukturiert Positionen, Preise aus der Kalkulation
- Meister prüft den Entwurf und gibt frei
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- Angebot statt 1–2 Stunden
- < 15 Min
- gespart pro Angebot (Erfahrungswert)
- ~60–105 Min
- Angebot ohne Meister-Freigabe
- 0
Grenzen und bewusste Entscheidungen
Diese Bedingungen gehören zum Lösungsweg und dürfen nicht aus dem Szenario herausgekürzt werden.
- Kein Angebot geht ohne Freigabe des Meisters hinaus
- Keine verbindlichen Preise ohne Kalkulationsbasis
Werkzeug-Stack
Die KI erfindet keine Preise – die kommen aus der vorhandenen Kalkulation. Sie strukturiert, was der Meister diktiert, zu einem Angebotsentwurf. Der Meister gibt frei. Aber statt abends ein bis zwei Stunden zu tippen, prüft er einen fertigen Entwurf in unter einer Viertelstunde.
Was funktioniert
- Sprachnachricht nach dem Aufmaß → Transkription → strukturierte Positionen
- Preise aus der vorhandenen Kalkulations-/Handwerkersoftware, nicht erfunden
- Mehr Angebote pro Woche, schnellere Reaktion = höhere Abschlussquote
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Kein Angebot geht ohne Freigabe des Meisters hinaus
- Keine verbindlichen Preise ohne Kalkulationsbasis
- Verarbeitung self-hosted, Kundendaten bleiben im Betrieb