Angebots-Recherche für ein Elektrohandwerk
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel.
- Aufgabentyp
- Recherche
- Betrieb
- Hybrid
- Aufwand
- Mittel
- Zeitrahmen
- 5 Wochen
- Quelle
- Anonymisiert
Aufgabe
Bauleiter brauchten oft Material von 3–5 Lieferanten – Verfügbarkeit, Preis, Lieferzeit. Drei Telefonate, zwei Webshops, zwanzig Minuten. Bei zehn Materialien am Tag: ein halber Arbeitstag verschenkt.
Lösungsweg
Recherche-Agent nimmt eine Materialliste entgegen, prüft drei vordefinierte Lieferanten-Webshops via Browser-Agent, vergleicht Preise + Lieferzeit, liefert eine Tabelle als Excel zurück. Bauleiter wählt aus.
Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- 3 Telefonate plus 2 Webshops pro Material
- 20 Min pro Position auf Anfrage
- Halber Arbeitstag bei zehn Materialien
Nachher
- Browser-Agent prüft drei Lieferanten parallel
- Excel-Tabelle mit Preis, Lieferzeit, Bestand
- + 12 % günstigerer Einkauf in Stichprobe
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- weniger Recherche pro Tag
- ≈ 3 h
- günstigerer Einkauf bei Stichprobe
- + 12 %
- pro Recherche-Lauf
- ≈ 0,15 €
Werkzeug-Stack
Der Agent ersetzt nicht den Einkauf – er ersetzt das stupide Abklappern. Der Bauleiter bekommt eine Excel mit drei Anbietern pro Position, Preis, Lieferzeit, Bestand. Auswahl bleibt menschlich.
Was funktioniert
- Nur drei eingerichtete Lieferanten – bewusste Begrenzung, sonst werden Browser-Sessions zu fragil
- Stündlich aktualisierte Cache-Schicht – gleicher Bauleiter kann mehrfach am Tag fragen ohne neue Last
- Tabelle landet direkt im Bauleiter-Postfach + im Projekt-Ordner
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Keine automatische Bestellung – Verträge, Sonderkonditionen und persönliche Lieferanten-Beziehung bleiben Sache des Einkaufs
- Browser-Agent läuft im Headless-Container mit Audit-Log – keine Klickfolgen ohne Nachvollziehbarkeit
- Bei JavaScript-schweren Shops ist der Agent fragil – wir haben dort manuelle Fallback-URLs hinterlegt