Corporate-Design-Prüfung von Partnerwerbemitteln
Anonymisiertes Anwendungsbeispiel. Geprüft am 15. August 2026.
- Aufgabentyp
- Monitoring
- Betrieb
- Hybrid
- Aufwand
- Mittel
- Zeitrahmen
- 6 Wochen
- Quelle
- Anonymisiert; Zielwerte aus Branchendossier Werbeagentur (08/2026)
Aufgabe
40 angeschlossene Häuser einer Verbundgruppe produzieren eigene Anzeigen und Posts. Die Agentur soll monatlich prüfen, was vom Corporate Design abweicht, und die Häuser besser machen. Bisher: Stichproben, Ärger, keine Systematik.
Lösungsweg
Werbemittel kommen per Upload oder Social-API in einen Prüfworkflow. Ein Vision-Modell prüft jedes Stück gegen die CD-Checkliste (Logoversion, Schutzraum, Farbwerte, Schriften, Bildstil, Pflichtangaben) und liefert ein strukturiertes Ergebnis. Der Grafiker bestätigt nur Abweichungen und Unsicheres; ein Sprachmodell formuliert je Haus einen freundlichen Monatsbericht mit Beispielen. Parallel bekommen die Häuser einen Marken-Assistenten mit CD-Manual, Tonalität, Beispieltexten und Sperrwörtern.
Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.
Wie es technisch abläuft
Jeder Schritt bleibt einzeln prüfbar; Komponenten werden nur dort genannt, wo sie festgelegt sind.
- 01 Intake Upload / Social-API
- 02 Prüfung Vision-LLM, CD-Checkliste
- 03 Sichtung Grafiker, nur Abweichungen
- 04 Bericht Mistral
- 05 Assistent Marken-GPT für die Häuser
Vorher und Nachher
Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.
Vorher
- Zufallskontrolle, späte Rückmeldung
- Belehrender Ton, wenig Wirkung
- Häuser schreiben Texte ohne Markenhilfe
Nachher
- Vollständige Prüfung, Grafiker sieht nur Abweichungen
- Monatsbericht je Haus im Ton der Agentur
- Marken-Assistent für Texte in Markensprache
Dokumentierte Ergebniswerte
Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.
- weniger Sichtungszeit (Zielwert)
- 60–70 %
- der Werbemittel geprüft statt Stichprobe
- 100 %
- ein Monatsbericht mit Beispielen
- je Haus
Grenzen und bewusste Entscheidungen
Diese Bedingungen gehören zum Lösungsweg und dürfen nicht aus dem Szenario herausgekürzt werden.
- Subtile Bildstilfragen beurteilt das Modell unsicher
- Keine Bewertung gestalterischer Qualität durch das Modell
- Aufbau von Checkliste und Assistent ist Projektarbeit
Werkzeug-Stack
Markenkonsistenz über viele Anwender ist ohne Automatisierung nicht prüfbar. Das Modell erkennt Logos, Farbwerte und Schriften zuverlässig; das Gestalterauge bleibt für das, was sich nicht in eine Checkliste schreiben lässt.
Was funktioniert
- Logo-, Farb- und Schrifterkennung mit strukturiertem Befund
- Berichte in Markenton statt Belehrung
- Marken-Assistent, der Texte gleich richtig anlegt
Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt
- Keine automatische Sperrung von Werbemitteln
- Keine Weitergabe der Werbemittel an Dritte oder zum Training
- Kein Ersatz für die Markenberatung
Der Marken-Assistent folgt demselben Muster wie Mitarbeiter-Chat auf eigenem Wissen; die Prospektproduktion für dieselbe Verbundgruppe beschreibt Prospekt-Regionalisierung.