Medienresonanz-Monitoring und Reputations-Briefing für eine PR-Agentur

Anonymisiertes Anwendungsbeispiel.

Aufgabentyp
Monitoring
Betrieb
Hybrid
Aufwand
Mittel
Zeitrahmen
5 Wochen
Quelle
Anonymisiert

Aufgabe

PR-Agenturen sichten täglich manuell Presse-, Online- und Social-Treffer über mehrere Tools, taggen und bauen Clippings – bevor das Kundenbriefing steht. Kritische Narrative werden so spät erkannt; in der PR, wo Reputation das Kapital ist, kostet jede Stunde Verzögerung.

Lösungsweg

Ein Workflow sammelt Treffer aus Monitoring-/News-Quellen (inkl. Sichtbarkeit in KI-Assistenten), dedupliziert, filtert per LLM nach Relevanz, erkennt Sentiment und Themen-Cluster und alarmiert bei Krisensignalen. Für den Rest entsteht ein Tagesbriefing-Entwurf je Kunde; der PR-Berater prüft, schärft und gibt frei.

Kontrollpunkt Ein Mensch prüft oder gibt das Ergebnis frei.

Vorher und Nachher

Die Veränderung wird als Arbeitsablauf beschrieben, nicht als Erfolgsversprechen.

Vorher

  • Treffer über drei Tools manuell sichten und taggen
  • ~2 Stunden täglich vor dem Kundenbriefing
  • Kritische Beiträge fallen oft erst nachmittags auf

Nachher

  • Treffer gesammelt, dedupliziert, nach Relevanz + Sentiment gefiltert
  • Krisensignal löst sofort Alarm aus
  • Tagesbriefing-Entwurf je Kunde, Berater gibt frei

Dokumentierte Ergebniswerte

Die Werte gelten im jeweils beschriebenen Szenario und sind kein allgemeiner Benchmark.

Briefing statt ~2 Stunden
~20 Min
Krisensignale systematisch alarmiert
Echtzeit
Briefing an Kunden ohne Berater-Freigabe
0

Werkzeug-Stack

In der PR ist Vertrauen das Kapital. Die KI darf Tempo geben – Sentiment und Relevanz bleiben Vorschlag, der Berater verantwortet jedes Briefing. Aber statt zwei Stunden Clipping liegt morgens ein priorisiertes Briefing vor, inklusive der Frage, wie die Marke in KI-Assistenten dargestellt wird.

Was funktioniert

  • Treffer aus Presse, Online, Social und GenAI-Sichtbarkeit gesammelt und dedupliziert
  • LLM-Relevanzfilter + Sentiment + Themen-Cluster, Krisensignale sofort eskaliert
  • Tagesbriefing-Entwurf je Kunde mit Tenor, Top-Treffern und Handlungsidee

Was im Szenario bewusst ausgespart bleibt

  • Kein an den Kunden gehendes Briefing ohne Freigabe des PR-Beraters
  • Keine automatische Krisenreaktion – die KI alarmiert, der Mensch steuert die Kommunikation
  • Quellen-/Urheberrecht bei Clippings bleibt in der Verantwortung der Agentur